Forderungsmanagement am Bodensee: Wo regionales Inkasso im Vorteil ist

Forderungsmanagement Bodensee und Inkasso in der Bodenseeregion funktionieren zwar grundsätzlich genauso, wie Inkasso bundesweit. Trotzdem bieten Inkassodienstleister, die auch in der Region verwurzelt sind, regelmäßig einen signifikanten Vorteil. Denn Forderungsangelegenheiten lassen sich erfahrungsgemäß deutlich leichter moderieren, wenn der Schuldnerdialog auf Augenhöhe stattfindet. Wie CL Inkasso Forderungsmanagement am Bodensee betreibt & welche Vorteile Inkassomandanten aus dem …

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Forderungsmanagement Bodensee und Inkasso in der Bodenseeregion funktionieren zwar grundsätzlich genauso, wie Inkasso bundesweit. Trotzdem bieten Inkassodienstleister, die auch in der Region verwurzelt sind, regelmäßig einen signifikanten Vorteil. Denn Forderungsangelegenheiten lassen sich erfahrungsgemäß deutlich leichter moderieren, wenn der Schuldnerdialog auf Augenhöhe stattfindet. Wie CL Inkasso Forderungsmanagement am Bodensee betreibt & welche Vorteile Inkassomandanten aus dem richtigen Lokalkolorit ziehen können, beleuchten wir in diesem Blogbeitrag.

Eine klare Besonderheit der Bodenseeregion im Vergleich zu anderen Teilen der Republik ist die Einkommenssituation. Und die schlägt sich auch im Inkasso nieder. So liegt das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen in akademischen Berufen in der Bodenseeregion mit knapp 64.000 EUR rund 30% über dem Bundesdurschnitt (49.200 EUR p.a.). Dementsprechend geht es regelmäßig auch um höhere Forderungssummen im Forderungsmanagement. Bodensee und die Bodenseeregion im Inkasso zu betreuen erfordert entsprechend eine ausgefeilte Taktik.

Forderungsmanagement Bodensee: Das sagt die Statistik

Pickt man sich drei der wichtigsten Städte in der Bodenseeregion heraus, fallen vor allen sehr geringe Arbeitslosenquoten, vergleichsweise hohe Gehälter und eine geringe Schuldnerrate auf. Einen schnellen Überblick verschafft folgende Tabelle:

StadtArbeitslosenquoteSchuldnerquoteBruttojahreseinkommen
Konstanz3,4%10,0%40.500 EUR
Friedrichshafen2,1%7,3%52.200 EUR
Lindau2,4%7.2%41.160 EUR
Essen (Ruhrgebiet)9,7%14,1%20.160 EUR
Berlin8,7%12,0%37.800 EUR
deutschlandweit5,2%9,9%49.200 EUR

Der Extremvergleich der Bodenseeregion mit dem Ruhrgebiet (hier vertreten durch Essen) zeigt eine vierfach höhere Arbeitslosenquote, eine doppelt so hohe Schuldnerquote und passend dazu ein um ca. 50% geringeres Jahresbruttoeinkommen.

Nun gilt selbstverständlich auch bei diesem kurzen Ausflug in den statistischen Vergleich der alte Leitsatz: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“. Wir erheben in diesem Blog auch keinesfalls denselben Anspruch, wie etwa das statistische Bundesamt. Jedoch illustriert die Übersicht einen Teil der im Forderungsmanagement relevanten Unterschiede zwischen unterschiedlichen Regionen doch recht anschaulich.

Forderungsmanagement Bodensee: Strategie & Taktik in der Schuldnerkommunikation

Unterschiede in der Art der offenen Forderungen, ihrer Höhe, dem Umgang unserer Mandanten mit offenen Posten und selbstverständlich auch in der Ansprache säumiger Zahler erleben wir in der täglichen Praxis immer wieder. Forderungsmanagement Bodensee unterscheidet sich in den Nuancen von der Realisierungsarbeit für Mandanten, deren Schuldner etwa in Berlin oder im Ruhrgebiet zu Hause sind.

Konkret geht es hier um den Schuldnerdialog, der im modernen Inkasso immer Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Realisierungsarbeit ist. Hier fungieren moderne Dienstleister im Forderungsmanagement nämlich schon lange nicht mehr als Schuldeneintreiber, sondern als Moderationsinstanz. Es geht um einvernehmliche Lösungen, die die Beziehung zwischen den Parteien nicht zerrütten. Inkasso auf Augenhöhe setzt auf den Dialog.

Exkurs: Gesprächstechnik & Transaktionsanalyse

Dafür kommt es insbesondere auf die richtige Gesprächstechnik an. Die sog. Transaktionsanalyse bietet dafür eine belastbare theoretische Grundlage, die speziell die Moderation schwieriger Themen positiv beeinflussen kann.

Die Idee einer Kommunikation auf Augenhöhe setzt nämlich (neben einer gemeinsamen Sprache) auch eine gemeinsame Verständigungsebene voraus. In der Sprachtheorie ist hier vom Eltern-Ich und dem Kind-Ich die Rede.

Zielführende Gespräche unter Erwachsenen funktionieren immer dann am besten, wenn beide Gesprächsparteien im selben Modus, nämlich im Eltern-Ich miteinander sprechen. Wo demographisch gleichwertige Gesprächspartner sich in unterschiedlichen Modi befinden, knirscht es hingegen.

Ganz konkret und am Bespiel Forderungsmanagement Bodensee kann es hier um den alemannischen Dialekt gehen, der in weiten Teilen der Bodenseeregion gesprochen wird. Gelingt es zwei Gesprächspartnern nämlich nicht oder nur unzureichend, sich hier aufeinander einzustellen, wird ein Gespräch (speziell wenn es um eine offene Forderung geht) einen schwierigen Verlauf nehmen.

Fast zwangsläufig wird einer der Gesprächspartner sich in die Kind-Ich Rolle gedrängt fühlen. Das wiederum löst zusätzlichen Stress und Unbehagen aus, der die Bereitschaft zu einer zügigen Einigung schmälert. Eine verbindliche Zahlungslösung rückt dann ggf. in weite Ferne. In der Folge wird es dann um ein gerichtliches Mahnverfahren & die Titulierung einer offenen Forderung gehen.

Im Hinblick auf eine zielführende Schuldnerkommunikation, aber auch, wenn es um eine korrekte Einschätzung der regionalen Besonderheiten geht, lohnt ein regionaler Inkassodienstleister. Er kann bestimmte Vorteile bieten, die dann auf einen zügigen Realisierungserfolg einzahlen.

CL Inkasso Redaktion
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