Inkasso beauftragen: Kosten, Ablauf, Erfolgsaussichten

Für den Umgang mit offenen Forderungen ist die naheliegende Lösung immer noch die Beste: Inkasso beauftragen. Kosten, Ablauf, Erfolgsaussichten & was es sonst noch über die Arbeit mit einem Spezialisten im Forderungsmanagement zu wissen gibt, klären wir in diesem Blogbeitrag, sodass Sie schnell und umfassend informiert sind, wenn Sie uns im Inkasso beauftragen. Mit mehr …

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Für den Umgang mit offenen Forderungen ist die naheliegende Lösung immer noch die Beste: Inkasso beauftragen. Kosten, Ablauf, Erfolgsaussichten & was es sonst noch über die Arbeit mit einem Spezialisten im Forderungsmanagement zu wissen gibt, klären wir in diesem Blogbeitrag, sodass Sie schnell und umfassend informiert sind, wenn Sie uns im Inkasso beauftragen.

Mit mehr als 50% Realisierungsquote in der vorgerichtlichen Arbeit an notleidenden Forderungen und fast 90% Erfolgsquote über alle Stadien, in denen professionelles Forderungsmanagement heute stattfindet, ist Inkasso die Variante im Forderungsmanagement mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Auch deshalb entscheiden sich inzwischen die meisten Gläubiger für eine faire & individuelle Bearbeitung ihrer zahlungsgestörten Forderungen im klassischen Forderungsmanagement durch ein Inkassobüro.

Inkasso beauftragen: Kosten-Faktor?

Das ist sicherlich die häufigste Frage beim Inkassoauftrag: Was kostet das? Und die gute Nachricht lautet, dass Inkasso kostenneutral funktioniert. D.h., dass alle Kostenpunkte, die in der Verfolgung eines offenen Postens auflaufen, einen sog. Verzugsschaden darstellen und damit vom Schuldner zu tragen sind.

Diese Kostenpunkte lassen sich sinnigerweise in zwei Kategorien aufteilen:

  1. Inkassogebühren
  2. Kosten & Auslagen

Die Inkassogebühren bilden dabei die effektiven Inkasso Kosten ab, also letztendlich das, woraus ein Inkassodienstleister wie CL Inkasso seinen Umsatz generiert. Dabei handelt es sich um gesetzlich geregelte Kosten, die sich nach dem Streitwert (der Höhe der offenen Forderung) richten und zugleich an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz gekoppelt sind.

In der grauen Theorie stellen diese Kosten die Vergütung für einen normalen Dienstleistungsauftrag dar: Der Gläubiger entscheidet: Inkasso beauftragen – Kosten fallen entsprechend der Forderungshöhe im gesetzlichen Rahmen an. Weil die Inkasso Kosten aber eine erneute Forderung gegen den ursprünglichen Schuldner auslösen würden, die dann womöglich wieder im Forderungsmanagement geltend gemacht werden müssten, machen Inkassodienstleister die eigenen Gebühren direkt beim Schuldner geltend. So entstehen für Inkassomandanten keine direkt zu zahlenden Kosten für Inkassogebühren in der vorgerichtlichen Bearbeitung.

Kosten & Auslagen entstehen in der Verfolgung offener Posten bspw. in der Ermittlungsarbeit. Kommt das erste Inkassomahnschreiben zurück, weil der Schuldner nicht mehr unter der angegebenen Adresse wohnt, braucht es eine Aktualisierung der Adressdaten. Diese zu ermitteln kostet selbstverständlich Geld. Und dann ist von Auslagen die Rede. Solche Kostenpunkte müssen meist vom Inkassomandanten verauslagt werden, sind aber natürlich auch ein Verzugsschaden und werden beim Schuldner geltend gemacht.

Inkasso beauftragen: Kosten je nach Ablauf

Es zeigt sich damit auch, dass die wahren Kosten eines Inkassofalles stark von dessen Verlauf abhängen:

Wird ein offener Posten direkt nach der ersten Inkassomahnung vollständig bezahlt, sind die Kosten in der Verfolgung logischerweise sehr gering. Lediglich die gesetzlichen Gebühren und eine Pauschale für Telefon- & Portokosten fallen an. Die Verzugszinsen sind ebenfalls verschwindet gering, weil die Sache ja nicht lange läuft. Fallübergabe – Mahnung – Bezahlung – Ausbezahlung an den Mandanten, das alles kann dann innerhalb von 10 Werktagen erledigt sein.

Eine andere Sache ist es freilich, wenn sich offene Posten vorgerichtlich nicht realisieren lassen und es um den Einstieg in ein gerichtliches Mahnverfahren geht. Dann fallen Kosten für den Mahn- bzw. Vollstreckungsbescheid an. Denkt man noch weiter, so lösen auch Vollstreckungsmaßnahmen in der nachgerichtlichen Arbeit an titulierten Forderungen Kosten aus. Gerichtsvollzieheraufträge wollen auch bezahlt werden.

Das bedeutet: Je länger die Verfolgung einer offenen Forderung dauert, desto mehr Kosten fallen auch an. Diese Kosten sind allerdings samt und sonders Verzugsschäden. Außerdem wird ein fairer Inkassodienstleister seine Kunden immer auch beraten und eine valide Empfehlung abgeben, wie die Erfolgsaussichten stehen. Das macht einen verlässlichen Dienstleister im Forderungsmanagement aus.

Inkasso beauftragen: Kosten & Erfolgsaussichten

Statistisch liegt die Erfolgsquote im professionellen Forderungsmanagement bei über 80% – manche Quellen sprechen auch von beinahe 90%. Das gilt dabei über alle Stadien, also im vorgerichtlichen Inkasso, im gerichtlichen Mahnverfahren, in der nachgerichtlichen Vollstreckungsarbeit und in der Langzeitüberwachung im Titelmonitoring.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich über die Hälfte aller offenen Posten vorgerichtlich, d.h. im Rahmen der klassischen Inkassoarbeit beitreiben lässt. Die fehlenden dreißig bis vierzig Prozentpunkte ergeben sich dann aus der Kombination aller Folgestadien.

Jeder Inkassofall ist individuell. Daher lohnt die Übergabe offener Posten ins Inkasso grundsätzlich immer: Allerdings stellt die Übergabe keinen Endpunkt dar, sondern ist vielmehr ein Neuanfang, wenn es um die zielgerichtete Realisierungsarbeit geht.

CL Inkasso Redaktion
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