Erklärung der CL Inkasso GmbH zu möglicherweise gespeicherten personenbezogenen Daten von Schuldnern

Erklärung der CL Inkasso GmbH zu möglicherweise gespeicherten personenbezogenen Daten von Schuldnern

Wir nehmen den Schutz personenbezogener Daten sehr ernst. Wir behandeln personenbezogene und persönliche Daten vertraulich und beachten die jeweils geltenden gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und unsere eigene Datenschutzerklärung.

Als Inkassodienstleister sind wir berechtigt, die für die Forderungseinziehung benötigten Daten zu erheben. Die Daten stammen in erster Linie von unseren Mandanten. Darüber hinaus generieren wir gelegentlich Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen oder erhalten auf Anfrage von Auskunfteien Daten übermittelt, teilweise auch vom Forderungsschuldner selbst.

Soweit die Daten Personenbezug aufweisen, stellt die Weitergabe durch den Mandanten eine rechtfertigungsbedürftige Übermittlung dar, die seitens des Mandanten zu legitimieren ist. Der Empfang und die Speicherung der Daten durch uns als Inkassodienstleister ist in der Verarbeitung dieser Daten begründet (vergleiche Art. 4 Abs. 2 DSGVO). Eine solche Verarbeitung darf erfolgen, soweit ein Erlaubnistatbestand eingreift.

Wie bereits dargestellt, verarbeiten wir als Inkassodienstleister lediglich im Wesentlichen diejenigen Daten, welche uns der jeweilige Mandant (Auftraggeber) bezüglich der durch Vertrag mit dem Schuldner entstandenen offenen Forderung und der Schadensersatzansprüche (Verzugsschaden: Mahn-, Inkasso-und weitere Rechtsverfolgungskosten) übermittelt wurden.

Insoweit kann die Erhebung personenbezogener Daten durch den Inkassodienstleister für die Durchführung der Inkassomaßnahmen auf die gesetzlichen Erlaubnistatbestände des Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO gestützt werden. Einerseits ist die Erhebung zur Vertragserfüllung möglich, andererseits durch das berechtigte Interesse an der Durchführung von Inkassomaßnahmen als allgemein anerkannte Dienstleistung im Interesse eines funktionierenden Wirtschaftslebens legitimiert. Bei der konkreten Ausgestaltungen ist lediglich der Grundsatz der Erforderlichkeit zu wahren, der bei uns oberste Priorität hat. Art. 13 DSGVO beinhaltet die generelle Vorgabe, dass die betroffene Person von dem Verantwortlichen über Ansprechpartner, Zwecke der Verarbeitung und diverse weitere Punkte informiert werden muss, wenn der Verantwortliche direkt bei ihr personenbezogene Daten erhebt. Wie bereits zuvor ausgeführt, ist dies bei uns als Inkassodienstleister nicht gegeben, da die verarbeiteten Daten von den Mandanten oder aus anderen Quellen stammen, von uns als Inkassodienstleister damit grundsätzlich nicht direkt bei der betroffenen Person (Schuldner) erhoben werden.

Hinsichtlich der Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten ist darauf hinzuweisen, dass wir neben dem Datenschutz weitere Gesetzmäßigkeiten(Aufbewahrungspflichten der Unterlagen aufgrund von handelsrechtlicher bzw. steuerrechtlicher Vorschriften) beachten müssen.

Fazit: Aufgrund des Vorliegens der Voraussetzungen des Art. 13 DSGVO sind wir als Inkassodienstleister nicht gemäß Art. 15 DSVGO auskunftspflichtig.

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Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO)

DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG (DSGVO)

Bitte erlaube Sie uns, dass wir Sie kurzfristig auf die DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG (DSGVO) aufmerksam machen. Wahrscheinlich haben Sie bereits auch schon gehört, dass sich einige wichtige Änderungen ergeben.

Die DSGVO ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung von vertraulichen, personenbezogenen Daten vereinheitlicht werden. Der freie Datenverkehr   soll einerseits innerhalb der EU sichergestellt werden, aber zwingend müssen die Regeln eingehalten werden, da ansonsten empfindliche Strafen drohen.

Die Verordnung ersetzt die Richtlinie 95/46/7EG aus dem Jahre 1995, welche nur für die BRD galt.  Nunmehr wird  die Datenschutz Grundverordnung für alle EU Mitgliedstaaten ab dem 24. Mai 2018 in Kraft gesetzt.

Insbesondere geht es darum, dass die Rechte der EU-Bürger mit Hinblick auf die persönlichen Daten gestärkt werden.

Das BDSG definiert Meldepflichten über Verfahren automatisierter Datenverarbeitung und diesbezüglicher Informationspflichten bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten. Bei Datenpannen und IT Sicherheitsfällen müssen Sie sich dringend hinsichtlich der  Pflichten gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde informieren. Auch der Betroffene selbst hat ein Informationsrecht.

Wenn Sie mit personenbezogenen Daten arbeiten bereiten Sie sich bitte vor.

Die Verbesserung der Erkennung von IT Sicherheitsvorfällen und dem ungewollten Datenabfluss, sowie der Aufbau von Eskalierungsstufen zum Thema Meldeweg ist unerlässlich.

Kleiner Auszug von Änderungen seit dem 01.01.2018

Finanzämter ist es ab Januar 2018 gestattet, Kassen in Geschäfte und Gastronomiebetrieben unangemeldet zu prüfen.

Aufschläge bei Zahlungen per Kreditkarte entfallen! Bezahlen Sie Ihr Hotel oder die Einkäufe bei dem Händler, dürfen keine gesonderten Gebühren mehr erhoben werden. Dies wird durch die EU Zahlungsrichtlinie vorgegeben.

Ebenfalls sinkt die Haftungsgrenze bei einem Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte auf einen Betrag in Höhe von Euro 50,–, solange die Karte oder das Konto nicht gesperrt wurde.